Konzentriert und sorgfältig arbeiten
Wenn Bewerber nach dem Auswahltag gefragt werden, welcher Testbereich sie am meisten überrascht hat, fällt die Antwort fast immer gleich aus: der Konzentrationstest. Nicht weil die Aufgaben schwer sind, sondern weil man sich auf so viele Aufgaben in so kurzer Zeit einfach nicht vorbereitet fühlt, wenn man vorher nie trainiert hat.
Was ist der Konzentrationstest genau?
Es handelt sich um einen sogenannten Speed-Accuracy-Test: Du bearbeitest viele einfache Aufgaben in kurzer Zeit, und Fehler werden bestraft. Aus einer Tabelle musst du den richtigen Buchstaben suchen.
Warum dieser Bereich so entscheidend ist
Erstens zählt er messbar zu den Punkten, die am stärksten durch Training verbesserbar sind. Zweitens ist er mental erschöpfend – wer noch konzentriert bleibt, weil er Ausdauer trainiert hat, holt hier Punkte gegenüber unvorbereiteten Mitbewerbern.
Wissenschaftlicher Hintergrund: Die Fähigkeit zur anhaltenden Aufmerksamkeit (sustained attention) verbessert sich nachweislich durch regelmäßiges Training – ähnlich wie Muskeln durch Sport.
Dein Trainingsplan für vier Wochen
Woche 1–2: Täglich 10 Minuten einfache Konzentrationsaufgaben – Zahlenreihen, Buchstabensuch-Übungen.
Woche 3–4: Steigerung auf 20 Minuten täglich plus eine vollständige Testsimulation pro Woche.
Ziel: Fehlerquote unter 5%, während das Tempo konstant hoch bleibt.
Am Testtag selbst
Vermeide eine schwere Mahlzeit direkt vor dem Test. Schlaf ausreichend, denn Schlafmangel reduziert die kognitive Leistung um bis zu 20%. Beginne im Test mit einem ruhigen, gleichmäßigen Tempo und steigere es, wenn du in den Rhythmus kommst.
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